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Andere Übertragswege

Es gibt eine Vielzahl von Untersuchungen, die belegen, dass Gegenstände bei der Übertragung von Kopfläusen nahezu keine Rolle spielen. Darüber hinaus beweisen zwei einfache Beobachtungen, dass der direkte Haar-an-Haar-Kontakt Voraussetzung für die Übertragung ist:

   Jedes Jahr im Spätsommer (August, September, noch in den Oktober hinein) kommt es zu einer starken Ausbreitung von Läusen. Im Sommer trägt aber niemand Mützen und Schals.

   Mädchen sind um ein Vielfaches häufiger betroffen als Jungen. Allerdings tragen Mädchen durchschnittlich nicht häufiger Mützen, Schals oder Jacken als Jungen. Mädchen sind deshalb öfter betroffen, weil sie
      ein engeres Sozialleben pflegen,
      häufig längere und voluminösere Haare haben. Dadurch wird der Haar-
        an-Haar-Kontakt wahrscheinlicher. Zudem bleiben die Läuse bei Mädchen,
        wegen des größeren Haarvolumens, längere Zeit unentdeckt.

Sowohl die jahreszeitliche Häufung von Läusen, als auch die Häufung in Abhängigkeit vom Geschlecht beweisen: Gegenstände spielen zur Übertragung von Kopfläusen keine Rolle!

Übertragung durch Lauseier?

Warum gibt es dann so häufig Läuse, wenn Gegenstände keine Bedeutung für die Üertragung haben? Weil es eine Vielzahl von Situationen im Verlaufe eines Tages gibt, in denen eine Übertragung stattfinden kann:

   Kinder fahren zusammen im Schulbus. Die Enge führt dazu, dass der Haar-an-Haar-Kontakt zustande kommt.

   Kinder beugen sich zusammen über ein Arbeitsblatt, ein Buch oder andere Gegenstände.

   Kinder sitzen in der Umkleidekabine im Schulsport oder im Sportverein eng nebeneinander.

Viele weitere Situationen sind denkbar.