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Alternative Therapien

Die komplette Rasur des Kopfes stellte in früheren Zeiten die einzige wirkungsvolle Methode bei grassierenden Kopflausepidemien dar. Heute ist diese Vorgehensweise Kindern nicht zumutbar. Aber auch Behandlungen mit Mayonnaise, Olivenöl, oder mit heißer Luft (Fön, Trockenhaube etc.) sind als bedenklich einzustufen.

Hohe Temperaturen schädigen letztendlich nicht nur die Laus, sondern auch dem Menschen, ihrem Wirt. Diese Methoden mögen zwar originell sein, der Erfolg ist aber wissenschaftlich in keiner Weise belegt. Die Folgen dieser experimentellen Behandlungen, wie Verbrennungen durch zu heiße Luft, verkleistertes, fettiges Haar durch die Mayonnaise- oder Olivenölbehandlung, ganz zu schweigen von den unnötigen finanziellen Ausgaben, sollte jeder Anwender vorher bedenken.

Kosmetische Shampoos, die Sie in der Drogerie kaufen können, sind keine effektiven Mittel gegen einen Kopflausbefall. Häufiges Haarewaschen ergibt nur saubere Läuse. Der wasserunlösliche Kitt, mit dem die Kopflaus ihre Eier am Haar festklebt, lässt sich durch ein Shampoo nicht ablösen.

Am wichtigsten ist es herauszufinden, woher der Kopflausbefall kommt. Es muss in der Umgebung einen Kopflausträger geben. Veranlassen Sie gegebenenfalls eine Untersuchung und/oder Behandlung der Kontaktpersonen. Gehen Sie mit Hilfe des Elternbeirats oder der Elternpflegschaft diplomatisch vor. Zur Vermeidung einer "Pingpong Infektion" ist es häufig ratsam, alle Familienmitglieder zu untersuchen und ggf. gleichzeitig zu behandeln.