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Weitere Maßnahmen

Was ist zu tun nach der Behandlung?

Haben Sie etwas Geduld, denn Läuse können nach der Behandlung manchmal noch mehrere Stunden bewegungsfähig sein und sterben erst dann. Nachgeschlüpfte Larven unterscheiden sich deutlich in der Größe (1 mm) von erwachsenen Kopfläusen (bis zu 3,5 mm). Eine weitere Behandlung sollte erst nach 8-10 Tagen durchgeführt werden. Wenn Sie allerdings in den Tagen nach der ersten Anwendung erwachsene, flinke Läuse auf dem Kopf entdecken, so deutet dies auf eine erneute Ansteckung hin. Dann muss umgehend wiederholt behandelt werden.

Wäscheberge und Großputz?

Einzig sinnvolle Maßnahme ist das einmalige Waschen der Bettwäsche sowie des bei der Behandlung getragenen Handtuchs. Alle weiteren Maßnahmen sind unnötig, da die Kopflaus sich praktisch ausschließlich auf dem Kopf ihres Wirtes aufhält und außerhalb des Kopfes nur 48 Stunden überlebt.

Wann zum Arzt?

Einen Arzt sollten Sie hinzuziehen, wenn ...

   der erste Behandlungsversuch misslungen ist,

   ein Säugling oder Kleinkind sowie Schwangere oder Stillende betroffen sind,

   die Haut bereits stark aufgekratzt oder entzündet ist oder

   bereits eine andere Hauterkrankung vorliegt.

Die Ansteckungsquelle finden!

Am wichtigsten ist es herauszufinden, woher der Kopflausbefall kommt. Es muss in der Umgebung einen Kopflausträger geben. Veranlassen Sie gegebenenfalls eine Untersuchung und/oder Behandlung der Kontaktpersonen. Gehen Sie mit Hilfe des Elternbeirats oder der Elternpflegschaft diplomatisch vor. Zur Vermeidung einer "Pingpong Infektion" ist es häufig ratsam, alle Familienmitglieder zu untersuchen und ggf. gleichzeitig zu behandeln.